Dieses Lexikon soll dem Segellaien beim Verständnis der Berichte und Beiträge auf unserer WEB-Seite helfen.
Viele Begriffe entstammen der Sprache der Küstenbewohner, dem Plattdeutsch, gemischt mit dem Niederländischen, dem Englischen und dem Spanischen. Der Humor bzw. nicht ganz ernst zu nehmender Teil der Seemannssprache wird  Seemannsgarn genannt.

 

Abdrift Absegeln achtern - Achterschiff AIS
Ankern Ankerndes Wasserfahrzeug Ansegeln astronomische Navigation
Backbord Befeuerung Beidou beidrehen
beiliegen Beobachteter, wahrer Ort Boje  
Besteckversetzung BV Blauwassersegeln Bug Bunkern
Co-Skipper Crew    
Dingi      
Elektronische Navigation      
Fahne Fahrtensegeln Fender Flagge
Flaschenlog Flottille    
Galileo Gelcoat Glonass GPS
Heck      
Int 1      
Jakobsstab      
Klampe Klampenschlag    
Kompass Koppeln Koppelort  
Leuchtfeuer Log Logbuch Legerwall
Luke      
Magnetkompass Marina    
Peilen Plotter    
Radeffekt Rechenturm Regattasegeln Reling
Relingslog Relingsnetz    
Schapp Schwojen Seekarte Sixtant
Skipper Slip Sportbootschein  Standlinie
Steuerbord      
Terrestische Navigation Trosse    
Unsicherer Ort      
Verkatten Vermuren vorn - Vorschiff  
Wachführer Wahrer Ort Warpanker  

 

Abdrift oder Abtrift ist ein seitliches Versetzen (Abtreiben) von einem Boot, also eine Abweichung vom angestrebten Kurs. Abdrift wird bestimmt: durch den Einfluss des Windes, der Strömung und des Seegangs. Durch die Abdrift befindet sich das Boot an einer anderen Position als geplant. Der Vektor von dem geplanten Ort (Ziel oder Wegpunkt) zu dem tatsächlichen Ort wird Besteckversetzung genannt.


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Absegeln

Das letztmalige Segeln in einer Saison wird als Absegeln bezeichnet. Nach dem Absegeln werden die Boote aus dem Wasser geholt und ins Winterlager gebracht oder winterfest gemacht. Im Anschluss findet ein gemeinsames Beisammensitzen statt, wo über die Rückblicke der vergangenen Saison gesprochen wird.

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AIS

Bedeutet Automatic Identification System (AIS; zu Deutsch: Automatisches Identifikationssystem) oder Universal Automatic Identification System (UAIS). Es ist ein Funksystem, das durch den Austausch von Navigations- und weiteren Schiffsdaten die Sicherheit und das Manövrieren im Schiffsverkehr verbessert.

Seit dem 1. Januar 2004 sind im Seeverkehr alle Berufsschiffe über 300 BRZ in internationalen Gewässern und seit dem 1. Juli 2008 auch solche über 500 BRZ in nationalen Gewässern verpflichtet, eine AIS-Anlage zu verwenden. Auch Schiffe, die länger als 20 m sind oder mehr als 50 Passagiere an Bord haben, müssen mit einem AIS-Bordgerät ausgerüstet sein.
Nicht unter diese Regelungen fallen Kriegsschiffe, dennoch sind die meisten mit einem AIS-Bordgerät, bei dem der Sender abschaltbar ist, ausgestattet.

AIS sendet abwechselnd auf zwei Kanälen im UKW-Seefunkbereich:
AIS 1 – 161,975 MHz (Kanal 87B)
AIS 2 – 162,025 MHz (Kanal 88B)

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Ankern

Unter Ankern versteht man ein Vorgang, um ein Wasserfahrzeug auf Grund festzuhalten, ohne das es durch Wind, Strömung, Welle oder andere Einflüsse abgetrieben wird. Anker halten auf Grund ihres Gewichtes oder Form. Auf Yachten werden Anker verwendet, die auf Grund der Form halten. Praktische Hinweise zu Ankern findest Du hier.

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Ankerndes Wasserfahrzeug

Laut KVR – Kollisionsverhütungsregeln muss jedes ankernde Wasserfahrzeug ein Zeichen führen. Zwischen Sonnenaufgang und -untergang ist es ein Ball, zwischen Sonnenuntergang und -aufgang ein Ankerlicht. Je nach Größe des Bootes sind es auch mehrere Lichter.

 Ankerzeichen

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Anlegen an eine Boje - in den Naturschutzgebieten gibt es oft Bojen zum Anlegen - Ankern ist verboten. Damit wird der Meeresgrund - Flora geschont. Die Bojen können unterschiedlich gebaut sein, folgende 4 Typen sind uns bekannt:

  1. Boje mit durchgehender Befestigungsstange mit Ring oben
  2. Boje mit Ring unten
  3. Boje mit Leine an der durchgehenden Befestigungsstange
  4. Boje mit Leine und Kleinboje

Anlegen an einer Boje findest Du hier.

 

Ansegeln - das erstmalige gemeinsame Segeln in einer Saison. Vor dem Ansegeln werden die Boote aus dem Winterlager geholt, zu Wasser gebracht und die Masten gestellt.

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Astronomische Navigation – darunter versteht man Standortbestimmung mithilfe der Himmelskörper. Mit einem Sixtant wird der Winkel zwischen dem Horizint und der Sonne, Mond, Planeten oder Sternen gemessen. Es müssen immer mindestens zwei Messungen – entweder zwei Himmelskörper zum etwa gleichen Zeitpunkt oder ein Himmelskörper mit einer zeitlichen Differenz (3-4 Std.) – durchgeführt werden. Außer dem Sixtant wird noch sekundengenaue Uhr und Jahrestabellen mit den Daten der Himmelskörper benötigt. Der wahre Horizont ist auch in einer hellen Nacht nicht sichtbar, damit ist die Standortbestimmung nur am Tag oder in der Dämmerung mit den Mitteln der Sportschifffahrt möglich. Die genaue Uhr ist wichtig, weil die Erde dreht sich am Äquator mit 463 m/sek. D. h. mit 4 Sekunden Ungenauigkeit ist der Standort 1 sm falsch.

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Befeuerung sind in der Seefahrt Licht- oder Funksignale, die zur Navigation dienen. Siehe auch Leuchtfeuer.

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Beidou ist das chinesische Satellitennavigationssystem. Es besteht aus geostationären und umlaufenden Satelliten. Die Genauigkeit wird mit 10 m oder 0,7 km/h angegeben. Wird von chinesischem Militär verwaltet. Siehe auch GPS, Galileo und Glonass.

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Beidrehen - Ankern mitten am Meer – geht das? Natürlich nicht, aber mit dem Beidrehen – Manöver kann man sich auf einem Segelboot eine Pause verschaffen. Unter anderem auch um in Ruhe eine Tasse Kaffee zu trinken. Oder im Ernstfall eine Person oder Gegenstand aus dem Wasser zu bergen. Auch bei stürmischen Wetter kann beigedreht werden (und dann Beiliegen), so abzuwettern. Wie es geht, liest Du hier.

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Beobachteter, wahrer Ort wird durch Peilung oder GPS ermittelt. Auf der Karte wird er mit Ob markiert.

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Besteckversetzung BV ist die „Verschiebung“ zwischen geplantem Ort (Koppelort) und dem tatsächlichen Ort (beobachteter Ort). Dargestellt wird sie als Vektor vom Koppelort zum beobachteten Ort, gemessen werden Distanz und Winkel.

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Blauwassersegeln wird als modernes Nomadenleben fernab der Zivilisation verstanden. Das Boot muss besonders ausgestattet sein um für Wochen und Monate autarkes Leben zu ermöglichen.

 Anfang

Bunkern ist in der Sportschiffsfahrt das Vorbereiten des Bootes mit Treibstoff und mit Lebensmittel für den bevorstehenden Törn. Da bei den Charterbooten der Tank bereits voll gefüllt ist, wird damit hauptsächlich der Lebensmitteleinkauf gemeint.

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Co-Skipper – unterstützt und vertritt den Schiffsführer (Skipper). Die Letztverantwortung hat immer der Skipper.

 Anfang

 

Crew - Schiffsbesatzung sind der Skipper, der Co-Skipper und alle anderen Personen auf einem Boot.

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Dingi auch Dinghi oder Dinghy ist ein kleines Boot, das von  einem Außenbordmotor oder mit Riemen angetrieben wird. Auf den Segelbooten ist es meistens aufblasbar.

dinghy

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Elektronische Navigation in der Schiffsfahrt ermöglicht mithilfe von GPS eine Standortbestimmung auf einer Karte, die auf dem Bildschirm dargestellt ist. Folgende Komponenten werden dafür benötigt:

  • Hardware – Plotter, PC, Tablett, Smartphon
  • Software – Navionics, OpenCPN, iNavX marin, Transas Isailor
  • Karten – Dateien mit „Kartenfotos„ – Rasterkarten, Dateien mit Beschreibung der Karten – Vektorkarten

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Fahne oder Flagge - wo ist der Unterschied:
"Unter FAHNE versteht man ein Stück Tuch, das an einem Stock befestigt ist. Die Fahne wird getragen oder aufgestellt.
Die FLAGGE ist ein Stück Tuch, das mittels einer Leine an einem Mast gehisst wird. Das Flaggentuch kann auch plan an eine Wand geheftet werden."

Das bedeutet am Segelboot gibt es immer Flaggen.

 

Rot-weiss-rot oder mit Bundeswappen (Adler):
Rot-weiss-rot mit Bundeswappen ist die Dienstflagge des Bundes.

Das bedeutet, wenn am Schiff nicht der Bundespräsident, ein Bundesheergeneral oder ähnliche Persönlichkeit anwesend ist, darf nur die rot-weiss-rote Flagge gesetzt werden.

Mehr Infos hier.

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Fahrtensegeln sind meist mehrtägige Fahrten mit einem Segelboot. Der Start und Zielhafen kann gleich oder unterschiedlich sein. Eine solche Fahrt kann sportlich oder weniger anspruchsvoll sein. Es geht nicht um den Wettkampf mit anderen Booten. Die Dauer der Fahrt kann von kurzem Tagestörn bis zur mehrere Jahre dauernden Weltumsegelung variieren. Die Faszination des Segelns besteht auf der notwendigen Konzentration auf die Vorgänge in der umgebenden Natur. Das Arrangieren mit den Kräften von Wind und Wasser bewirken schon nach kurzer Zeit einen starken Erholungseffekt vom Alltag.

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Fender ist eine „Wurst“ oder ein Ball aus Kunststoff, als Puffer zum Schutz des Bootrumpfes, dort, wo eine Kollision mit beweglichen oder festen „Feinden“ auftreten kann. Z.B. bei Hafenmanövern, am Liegeplatz an einem Steg oder einer Mole oder zwischen Booten. Er kann längliche oder runde Form und unterschiedliche Größe haben.

Fender

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 Flaschenlog - ist eine Methode die Geschwindigkeit des Bootes, durchs Wasser, zu messen. Dabei wird eine halb gefüllte Flasche, die an einer 50m langen Leine befestigt ist, am Heck des Bootes ins Wasser geworfen. Es wird die Zeit gemessen bis die Leine spannt und die Flasche gezogen wird. Mit dem Flaschenlog wird eine längere Zeitspanne gemessen und damit ist eine höhere Genauigkeit erreichbar als mit Relingslog. Die Kenntnis der Geschwindigkeit ist notwendig bei der Berechnung der Distanz für die Koppelnavigation. Ungenau ist die Messung, wenn Strom vorhanden ist

Z.B.: Leinenlänge 50m, gemessene Zeit 20sek         50:20=2,5m/s ≈ 5kn (genauer 4,9kn)

 

0906110306 1

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Flottille ist eine kleine Gruppe von Schiffen, es ist eine Verkleinerung einer Flotte. Der Begriff Flottille wird auch im Segelsport verwendet. So werden gemeinsame Segeltörns mehrerer Boote als Flottillensegeln bezeichnet. Wie SFV-Strongbow Flottille versteht lese hier.

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Galileo ist ein europäisches Satellitennavigationssystem. Auftraggeber ist die Europäische Union und wird nicht vom Militär betrieben. Der Sitz der Galileo – Agentur befindet sich in Prag. Arbeitet auf anderen Frequenzen wie GPS, Glonass und Beidou.

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Gelcoat ist eine Schutzschicht/Hartlack, der auf dem faserverstärkten Kunststoff - Rumpf des Bootes aufgetragen wird. Damit wird der Rumpf gegen Feuchtigkeit, UV Strahlung und Druckschäden geschützt.

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Glonass – Globales Navigation Satelliten System betrieben von Verteidigungsministerium der Russischen Federation. Hat ähnlichen Aufbau und Funktion wie GPS.

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GPS – Globales Positionsbestimmungssystem der USA mithilfe von Satelliten. Der GPS-Empfänger empfängt Signale von unterschiedlichen Satelliten und aus der Laufzeit des Signales wird die Position errechnet. Siehe auch Glonass, Galileo und Beidou

 ConstellationGPS

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Int 1 ist das Verzeichnis aller in den Internationalen Seekarten verwendeten Symbole und Abkürzungen. Es wird herausgegeben von der „International Hydrographic Organization (IHO)“.

 Int1

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Jakobsstab (Gradstock) dient zur Winkelmessung zwischen zwei Objekten. In der Seefahrt wurde es zur Winkelmessung zwischen Horizont und einem Gestirn verwendet. Der Navigator hält auf Augenhöhe einen Langstab und verschiebt auf diesem einen Querstab so lange, bis jeweils ein Ende des Querstabes den angepeilten Stern und den Horizont berührt. Auf dem Langstab kann der Winkel direkt abgelesen werden. Der Jakobsstab wurde im 18. Jahrhundert durch einen Vorläufer des heutigen Sextanten ersetzt.

jakobstab

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Klampe, sie dient zum Belegen (Befestigen) einer Leine. Der entsprechende Knoten heißt Klampenschlag.

klampe

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Klampenschlag 1 oder 1 1/2 Rundtörn, 2 Kreuzschläge, 1 Kopfschlag. Die Leine wird zuerst um den bugwertigen Steg der Klampe geführt. Beim Kopfschlag muss ein Kreuz liegen.
Die Haltekraft ist bereits durch den Rundtörn und Kreuzschlag gegeben. Der Kopfschlag verhindert, dass sich die Leine löst.

 

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Kompass, Magnetkompass ist ein Gerät, dass die Richtung zum magnetischen Nordpol anzeigt. Der Magnetkompass besteht aus einem drehbaren magnetischen Zeiger in einem Gehäuse. Am Rand des Gehäuses wird eine Winkelskala angebracht. Die Abweichungen der Feldlinie sind in Europa sehr genau bekannt, damit kann aus der Anzeige eine präzise geographischen Nordrichtung ermittelt werden. Variation - Missweisung und Deviation - Ablenkung müssen beim Umrechnen von magnetischen Nordpol auf den geographischen Nordpol einbezogen werden.

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Koppeln ist das rechnerische oder zeichnerische Extrapolieren des Schiffsortes vom letzten sicheren Standort aus. Das Mitverfolgen der Schiffsbewegung auf der Seekarte allein auf der Basis der seitdem zurückgelegten Kurse und Distanzen (also ohne Ortsbestimmung) vom letzten bekannten Ort aus, weil keine weiteren (beobachteten) Informationen zur Verfügung stehen.

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Koppelort, unsicherer Ort, wo ich glaube zu sein. Der Koppelort wird durch das Koppeln ermittelt. Auf der Karte mit Ok markiert.

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Legerwall

Ein Boot „liegt auf Legerwall“, wenn es durch Wind, Seegang oder Strömung zu einer Küste getrieben wird und sich nicht mit eigener Kraft (Motor oder Segel) erfolgreich gegen die Kräfte der Natur wiedersetzen kann. Als Folge besteht die Gefahr, dass es an der Küste strandet.

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Leuchtfeuer dienen zur Navigation in der Seefahrt. Viele, bei Tag sichtbare Seezeichen senden bei Dunkelheit oder schlechter Sicht, Lichtsignale aus. Um viele Leuchtfeuer in einem Gebiet unterscheiden zu können, bekommen sie eine Kennung, die in der Karte verzeichnet ist:

  • Art und Wiederholung des Lichtsignals
  • Wiederkehr des Lichtsignals
  • Höhe der Lichtquelle
  • Tragweite

Z. B.: FL (3)10s41m8Nm bedeutet Fl – Blitzlicht, (3) 3 mal, 41 m die Höhe über Null, 8 Seemeilen Tragweite des Lichtsignals

Leuchtfeuer

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Log (auch Logge) ist eine technische Einrichtung um Geschwindigkeit des Bootes im Wasser (nicht über Grund!) zu messen. Ein kleiner Propeller wird an der Außenseite von Rumpf durch vorbei fließendes Wasser gedreht. Die Drehzahl wird elektronisch auf einem Instrument angezeigt. Nach einem Winteraufenthalt des Bootes im Wasser wächst der Propeller zu und muss bei Saisonbeginn gereinigt werden.

Logge

 

Früher hat man ein Stück Holz an einer Leine ins Wasser geworfen und die Länge der Logleine gemessen, die in einer bestimmten Zeit (gemessen mit Sanduhr – Logglas), abgespult wurde.

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Logbuch sind schriftliche Aufzeichnungen, mit denen Hilfe der Törn nachvollziehbar ist. In der Sportschiffsfahrt werden folgende Daten aufgezeichnet:

  • Ausgang- und Zielort
  • Datum
  • Uhrzeit
  • Wind Richtung und Stärke
  • Seegang
  • Luftdruck
  • Bewolkung
  • Position
  • Antriebsart
  • Distanz des Tages
  • Unter Segel
  • Unter Motor
  • Motorstunden

Das Führen eines Logbuches ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Für eigene Dokumentation, Nachweis der Seemeilen und im Schadensfall wird eine Dokumentation des Törns verlangt.
Das Angebot an Logbücher ist im nautischen Handel sehr vielfältig. Ich habe mich trotzdem zu einer eigenen Lösung entschlossen.

Logbuch2

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Luke eine Öffnung im Schiff z. B.: Fenster zum Öffnen, fest verglast, Ladeluke etc.

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Marina ist ein Yachthafen für Segel- und Motorboote. Die gewerblich genutzte Hafen bieten Platz für Dauerlieger und Gäste. Die Gebühren werden meistens pro Schiffslänge berechnet. Die Ausstattung variiert von reinem Schwimmsteg bis zum Wasseranschluss, Strom, sanitären Räumlichkeiten und im Norden steht oft auch eine Sauna zur Verfügung. Viele Hotel- und Restaurantbesitzer haben für ihre Kunden kostenlose Anlegemöglichkeit geschaffen.

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Peilen, Peilung dient im Nautischen der Navigation und ist eine Winkelmessung zwischen einem Objekt und einer Bezugsrichtung. Das Ergebniss - der Winkel wird ebenfalls als Peilung bezeichnet. Die Linie vom Beobachter zum Objekt wird Standlinie genannt.
Bezugsrichtung:

  • Magnetischer Nordpol - mit Kompass
  • Horizont - mit Sixtant
  • Mittschiffslinie - mit Peilscheibe, Radar

Objekte:

  • Objekte an der Küste oder im Wasser, die auch in der Karte markiert sind
  • Himmelskörper

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Plotter – unter diesem Begriff werden:

  • Geräte für elektronische Navigation
  • Lineal mit drehbarer Winkelskala für terrestrische Navigation

bezeichnet.

Plotter2x

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Radeffekt

Radeffekt entsteht durch die Wirkung der drehenden Schraube auf das Wasser. Es entstehen zwei Kräfte:

  • Einer der Kräfte ist die spiralförmige Bewegung des Wassers, die durch die Schraube erzeugt wird. Die Drehbewegung überträgt sich auch auf das Boot und schiebt es seitlich weg. Diese Kraft wirkt sowohl im Vorwärts- wie im Rückwärtsgang.Schraubenspirale  
    Video der Spirale.  



  • Die zweite Kraft ist die Zentrifugalkraft. Durch die Drehung der Schraube wird das Wasser auch zentrifugal in der Ebene der Schraube in alle Richtungen geschleudert. Vom Bootsrumpf wird das Wasser reflektiert und schiebt das Boot in dieselbe Richtung wie die Wasserspirale.
    Zentrifugal

 

Die Summe dieser Kräfte ergibt eine seitliche Bewegung des Bootes – Radeffekt. Dieser wirkt in Vorwärts- und Rückwärtsfahrt.
In Vorwärtsfahrt ist der Wasserstrahl nach hinten gerichtet und umströmt das Ruder. Der Rudergänger kann sofort reagieren und den Radeffekt durch Lenken ausgleichen. Somit wird dieser kaum wahrgenommen.
In Rückwärtsfahrt ist der Wasserstrahl nach vorne gerichtet. Das Wasser umströmt das Ruder erst dann, wenn das Boot Fahrt aufgenommen hat. Dies dauert einige Zeit.
Der Radeffekt ist von Schiff zu Schiff unterschiedlich stark ausgeprägt:

  • Abhängig von der Rumpfform wirkt das reflektierte Wasser schwächer oder stärker.
  • Abhängig von der Distanz der Schraube zum Rumpf.
  • Die Hebelwirkung des Wasserdruckes ist abhängig von der Distanz der Schraube zum Heck.

Praktischer Tipp zu diesem Thema findest Du hier.

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Rechenturm wird für die Berechnung der Kurse verwendet. Da der magnetischer Nordpol mit dem geographischen nicht übereinstimmt, muss um die Missweisung der Kurs korrigiert werden. Folgenden Faktoren mussen bei der Umrechnung von Kompasskurs auf Kartenkurs (Kurs über Grund) berücksichtigt werden:

  • Variation oder Missweisung             
  • Derivation oder Ablenkung
  • Beschickung durch Wind
  • Beschickung durch Strom

Rechenturm2

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Regattasegeln ist ein Wettbewerb mit Segelbooten. Es werden mehrere Wettfahrten gestartet, deren Ergebnisse zusammen gezählt und so der Gewinner ermittelt. Die Regatta kann einige Stunden (bei den Olympischen Spielen), aber auch Monate (Volvo Ocean Race) dauern. Der Weltverband aller Segelsportarten ist der World Sailing.

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Reling

Als Reling wird ein Geländer auf dem Deck bezeichnet. Auf den Jachten werden im Deck Stützen angebracht, die mit einem Drahtseil auf zwei Ebenen verbunden sind.

Reling 500x176px

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Relingslog – ist eine Methode die Geschwindigkeit des Bootes, durchs Wasser, zu messen. Dabei wird ein Schwimmkörper am Bug des Bootes ins Wasser geworfen und die Zeit gemessen bis dieser das Heck passiert. Aus der Länge des Bootes und der Zeit lässt sich die Geschwindigkeit des Bootes berechnen. Da die gemessene Zeit bei einem Segelboot von 15m Länge gering ist, wiederholt man zur Reduzierung von Messfehlern den Vorgang 2-3 mal. Daraus berechnet man die Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Kenntnis der Geschwindigkeit wird bei der Berechnung der Distanz für die Koppelnavigation benötigt. Ungenau ist die Messung, wenn Strom vorhanden ist.

Z.B.: Bootslänge 15m, gemessene Zeit 6sek         15:6=2,5m/s ≈ 5kn (genauer 4,9kn)

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Relingsnetz

Auf der Reling montiertes Netz, dass das hinausrollen von Kindern oder Gegenständen verhindert.

Relingsnetz 500x328px

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Schapp auf Plattdeutsch ein hängender Kasten. Wird auf dem Segelboot auf alle Kästen und Laden angewendet.

Schapp

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Schwojen auch schwoien sind Bewegungen eines Wasserfahrzeuges, dass am Anker oder an der Boje angelegt hat. Der Bewegungsradius ist durch die Länge der Kette oder Leine beschränkt. Durch die Änderung der Windrichtung oder Strömungsrichtung verändert sich auch die Position des Wasserfahrzeuges. Das Fahrzeug bleibt nicht in der Windschattenseite vom Anker stehen, sondern durch die unsymmetrische Windlast beginnt es sich zu bewegen, bis es die Ankerkette stoppt. Dadurch wird es umgedreht und fährt in die andere Richtung, bis es die Ankerkette stoppt. Der Vorgang wiederholt sich.schwojen

Im Bild: Trackaufnahme einer Nachtankerung – das Segelboot „machte„ in der Nacht 8 sm über Grund.

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Seekarte

Eine Seekarte stellt die Gebiete für die Schifffahrt dar. Dazu gehören Seewege, Küsten, Untiefen, Seezeichen, Fahrrinnen etc. von einem bestimmten Seegebiet (z. B. Adria).
Die Maßstäbe von Seekarten reichen von etwa 1:25.000 bis 1:100.000 (für großmaßstäbige Küstenkarten) bis 1:10 Millionen (kleinmaßstäbige Ozeankarten), die auch „Übersegler„ genannt werden.
Eine großmaßstäbige Seekarte enthält neben der Angabe des Maßstabes und des Herausgabejahres mit dem Stand der Berichtigung u. a.:

  • die Küstenlinie
  • Tiefenlinien (üblich sind 0 m, 2 m, 5 m, 10 m, 20 m und 50 m) und Einzeltiefen bezogen auf das Seekartennull
  • die Seezeichen als genormte Symbole
  • bei Leuchtfeuern Angaben, in welchen Sektoren das Leuchtfeuer in welchen Farben und mit welchen Kennungen leuchtet
  • Wracks und andere Unterwasserhindernisse wie z. B. große Steine, Pipelines oder Seekabel
  • Angaben über gefährliche Wasserfahrzeuge wie z. B. HSC (Hochgeschwindigkeitswasserfahrzeug)
  • Warnungen über unzuverlässige Tiefenangaben, Anomalien im Erdmagnetfeld, gefährliche Strömungen usw.
  • Verkehrstrennungsgebiete und Wasserstraßen
  • militärische und andere Sperrgebiete
  • die wichtigsten Ortschaften, Verkehrswege und Höhen nahe der Küste
  • ein Gradnetz aus Längen- und Breitengraden
  • die magnetische Deklination (Missweisung, Differenz vom geographischen Nord und magnetisch Nord) sowie deren jährliche Änderung.

Landgebiete (üblicherweise Gebiete über dem mittleren Hochwasser) werden mit einem gelblichen Flächenton dargestellt, der Flachwasserbereich in verschiedenen Blautönen, trockenfallende Gebiete (Flächen mit einer Höhe zwischen Seekartennull und MHW) z. B. Watt grün eingefärbt. Die Tiefwassergebiete haben einen weißen Hintergrund. Seezeichen, Symbole, Abkürzungen und Begriffe in Seekarten sind in der sogenannten Karte 1 (INT 1) aufgeführt.

Seekarte

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Sixtant (auch Sextant) ist ein optisches Instrument, mit dem man Winkel misst.

sextant

Mit dem Winkel zwischen dem Horizont und einem bekannten Himmelskörper (astronomische Navigation) wird der Standort bestimmt oder mit der Höhe eines Turmes seine Entfernung.

d[sm] = 13/7 * H[m] / n[Min]                                    Hhenmessung000

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Seiten des Bootes werden bezeichnet: Bootseiten

  • Vordere Teil des Bootes – Bug, vorn, Vorschiff
  • hintere Teil des Bootes – Heck, achtern, Achterschiff
  • in Fahrtrichtung linke Seite des Bootes – Backbord (Bb)
  • in Fahrtrichtung rechte Seite des Bootes – Steuerbord (Stb)

 

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Skipper
Als Skipper wird ein Schiffsführer auf einem Freizeitboot genannt. Er hat die Letztverantwortung für Boot und Crew für den Zeitraum des Törns. Mit folgenden Aufgaben:

  • Törnplanung, mit Plan B
  • Crewbesprechungen
  • Wetterinformationen
  • Bootsübernahme
  • Durchführung der Sicherheiteinweisung
  • Aufstellung des Wacheplans mit Wachführer
  • An- und Einweisungen der Crew
  • Crewaufgaben überwachen
  • Konfliktlösungen
  • Kontrolle des Bootszustandes und der Geräte

 Anfang

 

Slip - Knoten auf Slip legen - das freie Ende eines Knoten wird nicht durchgezogen, sondern mit einer Bucht festgezogen. Dadurch kann der Knote schnell wieder gelöst werden. Der bekannteste ist der Schuhbandknoten mit einer Masche.
- Leine auf Slip legen - die Leine wird vom Boot zum Befestigungspunkt gelegt, z.B. durch einen Ring geführt oder über einen Poller gelegt - und wieder zum Boot zurück geführt und dort belegt. Damit ist man unabhängig von Hilfediensten an Land und die Crew kann beim Ablegen im Boot bleiben.

  Slip

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Sportbootschein - das internationale Zertifikat (IC) für die Führung von Jachten (Motorjachten und/oder Segeljachten) wird ausgestellt von der viaDonau, im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Innovation und Technologie. Für das Erlangen des IC müssen die, vom BM herausgegebenen Bedingungen, erfüllt werden.

IC wird für folgende Fahrtbereiche ausgestellt:

  • FB1: Watt- oder Tagesfahrt, 3 sm
  • FB2: Küstenfahrt, bis 20 sm
  • FB3: Küstennahe Fahrt, bis 200 sm
  • FB4: Weltweite Fahrt, über FB3 hinaus

Nähere Details hier und hier

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Standlinie wird in der terrestischen Navigation eine gerade Linie auf der Erdoberfläche bezeichnet, die den Beobachter und das Objekt verbindet. Der einfachste Fall einer Standlinienbestimmung ist die Peilung. Die Peilung wird meist auf der Seekarte ausgewertet.

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Terrestrische Navigation nennt man die Standortbestimmung auf See mithilfe von Standlinien, die in eine Seekarte eingezeichnet werden. Dazu werden benötigt:

  • Seekarte
  • 2 Dreiecke oder Plotter
  • Kompass, Sextant
  • Auf der Seekarte und in der Landschaft vorhandene Markierungen

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Trosse ist ein starkes Schiffstau, das zum Schleppen, Verholen, Festmachen und Ankern der Schiffe verwendet wird.

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Verkattern ist das Verankern eines Schiffes mit zwei Ankern, die in eine Reihe hintereinander gesetzt werden.

Manöverbeschreibung hier.

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Vermuren ist das Verankern eines Schiffes mit zwei Ankern.

VermurrenLex

Manöverbeschreibung hier.

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Wachführer

Der Wachführer ist im vereinbarten Zeitraum, für die Durchführung aller, das Boot und die Crew betreffender Manöver verantwortlich. Das gilt, solange sich das Boot in Fahrt befindet. Er ist dem Skipper für die Bootsführung verantwortlich. In dem Zeitraum übernimmt er folgende Aufgaben:

  • Teilt der Crew Funktionen zu, wie Navigator, Steuermann, Bordtechniker und auch alle weiteren Aufgaben, die zum Gelingen des Törns notwendig sind (z. B. Essen bereiten ...)
  • Achtet auf Ordnung und Sicherheit
  • Überwacht und teilt die Crew bei allen Manövern ein
  • Übernimmt die Aufgabe des Steuermanns bei allen kritischen Manövern, wenn kein anderes Crewmitglied verfügbar ist. Dies kann sein
    • Ein- und Auslaufen aus der Marina
    • Hissen
    • Bergen
    • Reffen von Segeln
    • Ausweichmanöver usw.
  • Funktionstüchtigkeit des Bootes überwachen
  • Wetter beobachten
  • Befindlichkeit der Crew

Die Übergabe (Wachablöse) muss eindeutig, in beider Kenntnisnahme, erfolgen. Sie wird im Logbuch eingetragen.

 Anfang

 

Wahrer Ort siehe Beobachteter Ort

 Anfang

Warpanker ist ein kleiner Anker, mit dessen Hilfe das Schiff auf einen anderen Platz verholt wird. Mit einem Beiboot wird der Anker in die Richtung ausgebracht, in die das Schiff verholt werden soll. Das Einholen der Kette oder Trosse erfolgt dann mit der Ankerwinsch. Damit kann auch gegen starke Strömung oder heftigen Wind verholt werden, wo das Schleppen mit Beiboot nicht mehr möglich wäre.

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